Headliner eines US amerikanischen OEM
- Jahr: 2025
Hintergrund Ein US-Automobilhersteller (OEM) stand vor einem Produktionsstopp bei Dachhimmeln (Headlinern). Zwischen dem Lieferanten und dem Maschinenbauer eskalierte ein Streit über Fehlkonstruktionen der Kaschier- und Umbuganlagen. Wir wurde als unabhängige Experte berufen, um Abstell- und Verbesserungsmassnahmen vor zu schlagen.
Die Herausforderung
- Schlechte Verhältnis zwischen dem Lieferanten und Maschinenbauer. Bestandsaufnahem und Verbesserung der Bestandanlage
- Verschärfung: Während des Projekts ging der Lieferant pleite – der Zeitdruck wurde massiv.
- Komplexität: Entwicklung einer völlig neuen, vollautomatisch verketteten Großlinie (Kaschieren, Stanzen, Kleben, Umbücken, Schweißen).
Die Lösung
- Sofortmaßnahmen: Optimierung der Alt-Anlage zur kurzfristigen Absicherung der ersten OEM-Stückzahlen.
- Neukonzeption: Technische Auslegung einer neuen Produktionslinie. Der Bau erfolgte über einen neuen, noch unerfahrenen Maschinenbauer in China, den wir intensiv technologisch betreut haben.
- Globaler Transfer: Verlagerung, Aufbau und Inbetriebnahme der hochkomplexen Anlage in den USA unter extremem Termindruck.
Das Ergebnis Innerhalb von nur 13 Monaten nach Beauftragung der Neuanlage wurde die vollautomatische Anlage in den USA zur Serienreife geführt. Trotz Lieferanten-Insolvenz wurde die Serienproduktion des OEMs mit einem neuen Tier#1 abgesichert.